Weitsichtig, bei der Weitsichtigkeit (Hyperopie) ist das Auge meist zu kurz

Weitsichtigkeit  führt oftmals zu Beschwerden

Bei einer schwachen Weitsichtigkeit ist man in der Lage, in der Ferne scharf zu sehen,
hat aber dafür Schwierigkeiten bei Gegenständen in der Nähe.
Es ist eine Art der Fehlsichtigkeit. Der Grund ist ein zu kurzer Augapfel.

Die Akkomodationsfähigkeit ist das Scharfstellen der Augenlinse durch eigene Muskelkraft ( Zilarmuskel) im Auge. Dieses funktioniert jedoch nur bis zu einer bestimmten Stärke der Sehschwäche.

Infolge der ständigen Akkomodation kommt es zu typischen Beschwerden wie Augenschmerzen, Kopfschmerzen, Augenbrennen, verschwommenes Sehen, Bindehautentzündungen und schnelle Ermüdbarkeit.

Außerdem können bei einer Weitsichtigkeit Spannungs- oder Druckgefühle im Bereich der Nasenwurzeln oder der Schläfen auftreten.
Diese Symptome treten vor allem beim Lesen, Kochen, vor dem Computer oder bei Heimwerkarbeiten auf.

Die Beschwerden treten dadurch auf, weil der Ziliarmuskel bei weitsichtigen Personen stärker beansprucht wird und kaum Ruhepausen hat.
Der Ziliarmuskel dient normalerweise zur Scharfstellung der Linse beim Umschalten von der Nah- auf die Fernsicht.

Weitsichtigkeit ist auch oft die Ursache für das Schielen bei Kindern.

In sehr jungen Jahren hilft bei dieser Fehlsichtigkeit eine Brille und ab dem 18. Lebensjahr käme eine Augenlaserbehandlung in Frage.