Lasik Risiken, keine Operation ist risikolos

Das Risiko ernsthafter Komplikationen, ist bei richtiger Indikationsstellung, als äußerst gering einzuschätzen. Die LASIK wird seit 1990 durchgeführt und  ist seit 1998  auch wissenschaftlich anerkannt. Das bedeutet, dass, Langzeitergebnisse vorliegen, die später auftretende Komplikationen unwahrscheinlich erscheinen lassen. Ein erfahrenes Ärzteteam gehört selbstverständlich dazu.


Trockenheit der Augen

In wenigen Fällen nach einer Behandlung, kann es sein, das die Augen zeitweise nicht mehr genügend Tränenflüssigkeit bilden, um die Hornhaut feucht zu halten. Dieser Zustand äußert sich in einem Fremdkörpergefühl und kann Schwankungen der Sehschärfe verursachen. Tränenersatzmittel helfen aber gut über diese Periode hinweg. Diese vergeht nach meist wenigen Wochen.

Einwachsen des Epithels

In Einzelfällen kann es zum Einwachsen der oberflächigen Hornhautschicht (Epithel) unter das Hornhautdeckelchen (Flap) kommen. Diese Komplikation könnte man erst nach mehreren Wochen erkennen und tritt nur äußerst selten auf. Kann durch einen kurzen Eingriff behoben werden..

Verschiebung des Flaps

Eine Verschiebung des Flaps durch Reiben erfordert einen erneuten Eingriff. Halten Sie sich daher unbedingt an die Anweisungen Ihres Arztes.

Vorübergehende vermehrte Lichtempfindlichkeit / Halos

Am Tage und bei Dunkelheit kann eine vorübergehende Lichtempfindlichkeit auftreten und mehrere Wochen anhalten. Dies kann zur Wahrnehmung von Halos oder einer reduzierten Sehschärfe bzw. Blendung bei Dunkelheit führen. Meist verschwindet das Phänomen aber von alleine. Dies tritt häufiger bei hoher Kurzsichtigkeit von mehr als –5 Dioptrien und bei Weitsichtigkeit auf. Wird aber durch den Einsatz des Aberrometers ( Wavefrontbehandlung) erheblich reduziert.

Unter- oder Überkorrekturen

In seltenen Fällen kann es zu Unter- oder Überkorrekturen kommen, welche aber sehr gering sind. Diese sind meist auf Schwankungen des Heilungsprozesses oder der Beschaffenheit des Auges zurückzuführen. Die bestehende restliche Fehlsichtigkeit kann in der Regel durch eine Nachkorrektur innerhalb des ersten Jahres behoben werden.

Postoperative Infektion

In äußerst seltenen Fällen (1:10.000), besteht das Risiko einer postoperativen Infektion, die zur Narbenbildung führen kann. Damit dies vermieden wird, erhalten Sie während und nach der Operation antibiotische Augentropfen. Halten Sie sich bitte unbedingt an die Anweisung der Ärzte. Wir empfehlen nach 4-6 Wochen eine Kontrolle bei einem Augenarzt.


Risiken, die vom eigenen Gesundheitszustand herrühren, sollte man vorher mit einem Arzt besprechen.
Z. B. Rheuma, Diabetes, Makumar- Patienten, Schwangere, grauer/ grüner Star, Immun- Krankheiten.