Lasik oder Lasek zur Korrektur von Fehlsichtigkeiten

Da bei einer Lasik Behandlung Gewebe am Auge entfernt bzw. reduziert wird, müssen bestimmte Voraussetzungen, wie die Dicke der Hornhaut und die Brechkraft des Auges berücksichtigt werden. Sollte die Dicke der Hornhaut für eine Lasik nicht ausreichend sein, muss auf die Lasek Behandlung zurückgegriffen werden.

Hier die Unterschiede:

LASIK

LASIK ist die Abkürzung für
„Laser in situ Keratomileusis“

Sie ist die meistangewandte Lasik Operationsmethode zur Korrektur von Fehlsichtigkeit. Die Lasik wurde 1992 zum ersten Mal durchgeführt.
Bis zum heutigen Zeitpunkt sind weltweit mehr 15 Millionen Patienten damit behandelt worden. Die Gründe sind relative Schmerzfreiheit und schnelle Ergebnisse. Bereits am nächsten Tag – wenn nicht früher – sieht der Patient das Ergebnis.

Die Lasik ist eine amulante Operationsmethode

Sie gehen zur Klinik, lassen sich operieren und können nach Hause bzw.in Ihr Hotel gehen.
Tatsächlich dauert die Operation 4 Minuten pro Auge.

Sie fühlen bei einer Augen Laserbehandlung keinen Schmerz. Ihre Augen werden zunächst mit speziellen Augentropfen betäubt, so das auch sichergestellt ist, dass Sie keine Schmerzen empfinden. Mit einer Lidspange wird dafür gesorgt, dass das Auge offen bleibt, was im Normalfall keine Unannehmlichkeiten verursacht.

Mit einen sogenannten Mikrokeratome wird eine Art Hornhautlamelle präpariert, dies dauert in etwa 20 Sekunden. In dieser Zeit kann ein leichter Druck am Auge entstehen. Statt mit dem Mikrokeratom, wird bei der Femto-Technik dieser Flap mit einem Laser geschnitten, so dass kein Druck auf das Auge ausgeübt wird.

Anschließend wird die Hornhautlamelle zurückgeklappt und der Augenlaser eingestellt.
Mittels eines Computers justiert der operierende Arzt den Augen Laser entsprechend Ihrer Fehlsichtigkeit.
Der Eyetracker des Lasers wird auf die Mitte des Auges fixiert, so dass der Laser jeder Augenbewegung folgt.
Sie werden aufgefordert für einen Augenblick in ein Licht zu blicken damit diese Fixierung vorgenommen werden kann.
Während der Laserbehandlung folgt der Laser präzise dem Auge. Je höher Ihre Dioptrienzahl, desto länger wird die Behandlungszeit sein.

Abschließend wird das Hornhautscheibchen in seine ursprüngliche Lage zurückgeklappt, wobei es sich selbsttätig fest ansaugt und verwächst, ohne angenäht werden zu müssen. Es wirkt wie ein körpereigenes Pflaster.
Dadurch treten keine wesentlichen Unannehmlichkeiten im Heilungsprozess auf.
Als zusätzliche Vorsichtsmaßnahme wird in einigen Fällen nach dem Eingriff eine Schutzkontaktlinse angebracht und verbleibt bis zum nächsten Tag im Auge.

Am nächsten Tag wird diese Linse entfernt und das Ergebnis kontrolliert.
Anschließend wird ein Sehtest durchgeführt, der Aufschluß über das vorläufige Ergebnis gibt.
Ihre Sehkraft und Sehqualität wird sich nun binnen weniger Tage normalisieren und Sie werden von nun an keine Sehhilfen mehr benötigen.

LASEK

LASEK ist die Abkürzung für
„Laser Epitheliale Keratomileusis“

Diese Behandlungsmethode bezeichnet eine, neben der LASIK, auch sehr häufig angewandte Methode der refraktiven Chirurgie.

Bei der PRK/ LASEK-Behandlung handelt es sich ebenfalls um einen sehr kurzen Eingriff.
Bei dieser älteren Methode, wird kein Hornhautdeckelchen geschnitten und sie ist eigentlich der Vorläufer der LASIK.

Gerade bei Patienten mit dünner Hornhaut, bei denen eine Lasik nicht möglich ist, kann diese Variante durchgeführt werden.
Vor der schmerzfreien Augenlaserbehandlung werden betäubende Augentropfen verabreicht.

Die Augenlaserbehandlung beginnt mit dem Ablösen und Entfernen der oberflächlichen Zellschicht (Epithel) der Hornhaut.
Der Laserstrahl modelliert und formt dann das Hornhautgewebe, wodurch die Hornhaut die richtige Krümmung erhält.
Danach wird eine weiche Kontaktlinse eingesetzt, welche die Hornhaut für einige Tage abdeckt, und das Auge schützt.

Nach der PRK/ LASEK

Das Ergebnis der PRK/ LASEK- Behandlung ist mit denen der LASIK- Behandlung vergleichbar.
Allerdings dauert es etwas länger bis das Endergebnis erreicht ist. In der Regel wird bereits innerhalb einer Woche ein Großteil der vollen Sehstärke erreicht. Die komplette Wiederherstellung erfolgt nach wenigen Wochen.

Ihre Augen brauchen nach einer PRK/ LASEK – Behandlung einige Zeit, um sich vollständig zu regenerieren. Daher sollten Sie sich nicht die Augen reiben und müssen die ersten Tage mit einer Augenklappe schlafen. In den ersten Tagen nach dem Eingriff kann ein brennendes Gefühl auftreten, wogegen Sie von der Augenklinik schmerzstillende Medikamente verschrieben bekommen.